Guten Morgen Kardio-Training

By admin 0
01.03.2016

Wer sich morgens aufrafft und bereits früh mit dem Training beginnt, startet nicht nur voller Energie in den Tag, sondern kurbelt mit einem einfachen Trick nebenbei auch noch spielerisch die Fettverbrennung an. Das Geheimnis lautet: morgens auf nüchternen Magen ein effektives Kardio-Training.

Wenn du alles gibst, kannst du dir nichts vorwerfen.
– Dirk Nowitzki

Der Hintergrund ist nicht besonders komplex und wird jedem sofort einleuchten. Während wir schlafen leert der Körper unsere Speicher an Kohlenhydraten. Das heisst er hat morgens nicht die Möglichkeit Kohlenhydrate als Energielieferanten zu nutzen und muss zwangsläufig auf die Fettreserveren zurückgreifen. Wenn wir uns also nach dem Aufstehen die Joggingschuhe anziehen und erstmal eine Runde durch den Park laufen oder auf das Laufband gehen, wird während der Belastungsphase eine erhebliche Menge Fett verbrannt.

Vielleicht kommt die Frage auf, ob der Körper nicht während des Trainings eine deutlich verringerte Leistung abrufen kann, da der Magen ja nunmal leer ist. Das ist so zutreffend aber auch nicht verwunderlich, wenn man sich ansieht, wie die Energiebereitstellung im Körper funktioniert. Dabei stellt man nämlich fest, dass Energie aus Fett deutlich langsamer zur Verfügung steht als solche, die aus Kohlenhydraten gewonnen wird.

Also sollte man sich nicht wundern und schon gar keine Angst haben, wenn der Körper während des morgendlichen Trainings etwas weniger leistungsfähig ist. Man kann das eher als Herausforderung sehen, seinen Fettreserven den Kampf anzusagen.

Nachbrennphase

Zusätzlich zur gesteigerten Fettverbrennung bringt das morgendliche Lauf-Training auch noch weitere Vorteile mit sich, die nicht zu Vernachlässigen sind. Auf jedes Training folgt eine sogenannte Nachbrennphase. In dieser Phase benötigt der Körper ein erhöhtes Maß an Energie, um sich wieder zu regenieren. Angenommen es wird vor dem Schlafengehen trainiert, so kann die Nachbrennphase nicht voll ausgeschöpft werden, da die Stoffwechselvorgänge des Körper bereits reduziert sind.

Einen noch besseren Effekt erzielt man, sofern das Training zwischenzeitlich intensiviert oder mit Variationen gespickt wird. So kann beispielsweise der morgendliche Lauf durch kurze Sprints ergänzt werden und es entsteht ein Intervalltraining mit Belastungsspitzen. Wenn dann noch verschiedene Geräte verwendet oder auch freie Übungen (Pushups, Situps, Klimmzüge, Planking etc.) gemacht werden, überträgt sich der Nachbrenneffekt auch auf andere beanspruchte Muskelgruppen.

Ein optimaler Start in den Tag schließt neben einem guten Training auch ein vitales Frühstück mit ein. Hier erfahren was alles dazu gehört.

 

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